REWORK | RETOUCH | CARE: Fallstudien aus der Kunstsammlung der Bibliotheca Hertziana
Einleitung
Lange nachdem sie das Atelier der Künstler:innen verlassen haben, unterliegen Zeichnungen laufend Wandlungsprozessen. Fragiler und reaktiver als Leinwand oder Tafel, reagiert Papier nicht nur sensibel auf den Lauf der Zeit, sondern spiegelt ebenso deutlich Veränderungen in Besitz, Geschmack und Interesse wider. Die Ausstellung im Palazzo Zuccari präsentiert eine Auswahl von Fallstudien aus der Sammlung der Bibliotheca Hertziana, die die laufenden Veränderungen dieser Werke in den Mittelpunkt stellt.
Die Ausstellung zeigt und erforscht erstmals zeichnerische Werke, die sich chronologisch und stilistisch unterscheiden, jedoch bemerkenswerte materielle Merkmale und eine vielschichtige Geschichte teilen. Die Werke wurden beim Getty Paper Project Workshop Touched/Retouched: Paper Across Time, 1400–1800 im Rahmen einer Konservierungs- und Diagnosekampagne der Abteilung für Papierrestaurierung des Istituto Centrale per la Grafica und mithilfe der laufenden Forschung der Lise-Meitner-Gruppe Decay, Loss, and Conservation in Art History unter der Leitung von Francesca Borgo untersucht. Gemeinsam boten diese Initiativen eine einzigartige Gelegenheit, nicht nur Fragen der Technik, Funktion und Typologie, sondern auch Fragen des Wertes, der Urheberschaft und der Zuschreibung zu untersuchen.
Das kuratorische Projekt verwandelte den Ausstellungsraum des Instituts in einen Ort der aktiven Forschung und des wissenschaftlichen Dialogs. Indem die Ausstellung die Untersuchung von Arbeiten auf Papier — nicht die Zeichnungen selbst — in den Mittelpunkt stellt, unterstreicht sie den kollaborativen und iterativen Charakter dieser Untersuchung. Sie wirft offene Fragen zu diesen Objekten auf und lädt die wissenschaftliche Gemeinschaft, die täglich die Bibliotheca Hertziana besucht, dazu ein, Erkenntnisse, Beobachtungen und Vorschläge für neue Zuschreibungen beizusteuern. Um dieses Engagement zu unterstützen, werden den Wissenschaftler:innen die wichtigsten Arbeitsmittel zur Verfügung gestellt: eine Lupe, ein Stift, Papier für Notizen und eine Auswahl an Vergleichsabbildungen.
Der Getty Paper Project Workshop
Die Ausstellung ist Teil von Rework (2024/25), einer der jährlichen Forschungsinitiativen der Lise-Meitner-Gruppe. Sie basiert auf Forschungsarbeiten, die im November 2024 im Rahmen des Getty Paper Project Workshop Touched/Retouched: Paper across Time, 1400–1800, einer Kooperation zwischen der Lise-Meitner-Gruppe und dem Istituto Centrale per la Grafica, durchgeführt wurden. Im Rahmen dieses Projekts versammelten sich vierundzwanzig Spezialist:innen für Druckgrafik und Zeichnung aus Europa und Nordamerika in Rom, um die Werke gemeinsam zu untersuchen. Über die objektbezogene Analyse hinaus konzentrierte sich der Workshop auf vormoderne Praktiken der Retusche und erprobte eine weitreichende neue Definition des Begriffs – eine, die jede erkennbare Veränderung einer Zeichnung oder ihres Trägers nach der Fertigstellung umfasst – und eröffnete eine breitere Diskussion über die Methodik und Taxonomie. Durch die Konzentration auf die Retusche förderte der Workshop ein vielschichtiges Verständnis von Papierobjekten und untersuchte einen grundlegenden Schnittpunkt zwischen akademischer, kuratorischer und konservatorischer Praxis.
Unter Zeichnungsspezialist:innen gilt das Aufspüren und die Datierung von Retusche-Spuren weitgehend als implizites Wissen; und während die Rekonstruktion der zeitlichen Abfolge von Eingriffen durch genaues Hinsehen oder mit Hilfe diagnostischer Technologien in Sammlungen weltweit tagtäglich durchgeführt wird, ist diese Praxis für Außenstehende oft kaum zugänglich. Da es unmöglich ist, die Feinheiten dieser Fertigkeiten in einem Text auszudrücken oder zu extrahieren, wurde der Workshop speziell dafür entwickelt, um die Möglichkeit zu bieten, sich technisches und materielles Wissen anzueignen, das für Zeichner:innen und Grafikkurator:innen, die in dieses Gebiet einsteigen, unerlässlich ist.
Die Ausstellungsgestaltung
Das Grafikdesign für die Ausstellung wurde von der Designagentur Verso in enger Zusammenarbeit mit den wissenschaftlichen Mitarbeiter:innen der Lise-Meitner-Gruppe entwickelt. Dabei wurde der Designprozess selbst zu einem Ort der Untersuchung darüber, wie wissenschaftliches Wissen in einer forschungsorientierten Ausstellung visuell vermittelt werden kann. Geometrische Typografie wurde mit einem System von Icons und Infografiken gepaart, die einen visuellen Rahmen schaffen, der die kuratorische Erzählung und deren Schwerpunkte auf dem Studium, der Erhaltung und der Pflege von Objekten im Laufe der Zeit unterstützt. Das Grafikdesign dient auch als Vermittlungsinstrument, das das Lesen und Interpretieren auch für ein nicht fachkundiges Publikum erleichtern soll.
Die Verwendung von Leinwand für die Bespannung der Wandpaneele verweist auf vormoderne Träger und lenkt den Fokus auf die Materialität, die im Mittelpunkt des Projekts steht. Jede Tafel ist nicht nur eine Ausstellungsfläche, sondern auch der wissenschaftliche Arbeitstisch: Lupe, Stift, Notizbuch und eine Auswahl von Vergleichsbildern bieten den Besuchenden Werkzeuge für Untersuchungen, Anmerkungen und Hypothesen. Diese Aufforderung zur aktiven Auseinandersetzung unterstreicht das kuratorische Konzept: Die Ausstellung wird zu einer gemeinsamen Praxis, bei der der Betrachter:innen eingeladen ist, die Position der Forscher:innen einzunehmen.
Der Schriftzug des Ausstellungsplakats ist von von einer burgunderroten Linie, die die Farben der Bibliotheca Hertziana aufgreift. Diese Linie dient auf den Wandpaneelen als grafischer Index der zeitlichen Kontinuität, um die historischen Schichten zu betonen. Die Linien fungieren als buchstäblicher und metaphorischer roter Faden, der die historische Dimension der Zeichnungen mit dem aktuellen Stand der Forschung verbindet. Dieses Motiv der Zeitleiste erstreckt sich über alle Tafeln, die jeweils vertikal von oben nach unten zu lesen sind. Es kartiert die Eingriffe in chronologischer Reihenfolge und markiert sie auf dem Paneel in Übereinstimmung mit materiellen Merkmalen wie Wasserzeichen und Sammlerzeichen. Ein komplementäres System von Icons stellt eine Taxonomie der Überarbeitungen und Retuschen auf — ein Versuch, den wissenschaftlichen Inhalt eng mit der visuellen Form zu verbinden und die methodischen Ziele der Ausstellung zu betonen.
Drei Fallbeispiele
I: Das Nachleben von Kritzeleien: Raffael-Nachfolge, Drei männliche Gewandfiguren, umgeben von Kritzeleien
Diese Zeichnung (Inv. D10095) wurde für die Ausstellung nicht primär aufgrund ihrer Qualität ausgewählt, sondern vielmehr wegen der offensichtlichen Veränderungen, die sie im Laufe der Jahrhunderte erfahren hat. Die drei Gewandfiguren stammen von Modellen, die in der Werkstatt Raffaels eingesetzt wurden, und es ist in diesem Fall recht einfach, den grafischen Prozess des Zeichners zu verfolgen: Die ersten Striche in roter Kreide werden durch Umrisse in Feder und Tinte verstärkt. Dann folgt die Definition von Licht und Schatten mit Pinsel und verdünnter Tinte. Die Zeichnung ist auf der Hälfte eines Blattes im üblichen Format ausgeführt, was durch die sichtbare Kettlinie am rechten Rand angedeutet ist.
Sowohl auf dem Recto als auch dem Verso befinden sich elegante Kritzeleien, die mit einer anderen Tinte als die Hauptkomposition ausgeführt wurden und wahrscheinlich aus dem 18. Jahrhundert stammen. Diese „Freuden der Langeweile“, wie Ernst Gombrich sie nannte, sind Zeichnungen ohne Gegenstand, die aus der rhythmischen Freude am Zeichnen und der manuellen Geschicklichkeit heraus entstehen. In den Voluten, Schlaufen und Knoten dehnt sich die Linie nahtlos aus und umrahmt die drei zentralen Figuren, ohne sie jemals zu überschneiden. Auf der Rückseite ist eine Inschrift zu lesen, die das Werk der „Schule Raffaels“ zuschreibt und damit die ikonografische Verbindung zum Umfeld Raffaels bestätigt, obwohl sie erst später ausgeführt wurde.
Einige Kleberspuren an den Ecken sowie Nagellöcher entlang der Unterkante der Zeichnung dokumentieren dokumentieren die verschiedenen Techniken, mithilfe derer die Zeichnung im Laufe der Zeit für die Präsentation montiert war, und geben Hinweise auf die Vergangenheit des Blattes.
II: Die Hand der Restauratorin: Italienisch, 17. Jahrhundert, Ruhe während der Rückkehr aus Ägypten
Das kleinformatige Blatt (Inv. D10017) besitzt eine dünne, dichte Schraffur und einen Federrahmen, der die Szene umschließt. Diese Elemente, die an Andachtsdrucke erinnern, waren in Italien in den ersten Jahrzehnten des 17. Jahrhunderts weit verbreitet. Anlässlich des Forschungsprojekts wurde die Zeichnung, die sich in einem besonders kritischen Erhaltungszustand befand, einer grundlegenden Restaurierung unterzogen. Die Entfernung einiger Flecken von Klebstoffresten aus einer früheren Montierung ermöglichte eine erneute Lesbarkeit des Bildthemas: Es handelt sich nicht um eine einfache Familienszene, sondern um eine „Rast während der Rückkehr aus Ägypten“, die dank der erneuten Sichtbarkeit der Figur des Heiligen Joseph in der Mitte der Komposition identifiziert werden kann. Das Detail erinnert an eine ikonografische Erfindung von Federico Barocci, in welcher der Heilige dem Jesuskind einen Kirschbaumzweig reicht. Die Komposition wurde durch einen Druck von Cornelis Cort weit verbreitet. Ein Vorschlag für eine Zuschreibung in einem Austellungsnotizbuch weist Besucher:innen aufgrund stilistischer Ähnlichkeiten mit den Radierungen von Laurent de La Hyre (1606–1656) in den Kontext der französischen Schule des zweiten Viertels des 17. Jahrhunderts.
Während der von Martina Moroni im Februar und März 2025 durchgeführten Restaurierung wurde die Zeichnung von dem Träger gelöst, auf den sie geklebt worden war. Auf diesem sind noch die alte Inventarnummer („21”) von Christof Thoenes (1928–2018) von circa 1969 und die neue Nummerierung („10017”) von 1996 von Oliver Lenz, unter der Leitung des Sammlungskurators Julian Kliemann (1949–2015), zu sehen sind. Die Heftstellen auf der linken Seite des Trägers lassen vermuten, dass die Zeichnung einst in einem Album eingebunden war. Die Oberfläche wurde anschließend einer kontrollierten Reinigung mit Gellan-Gel unterzogen, wodurch eine dritte, zuvor nicht lesbare Figur zum Vorschein kam. Das Werk wurde darauf einer Entsäuerungs- und Oxidationsreduktionsbehandlung unterzogen, um den Zerfall des Papiers und die Korrosion der Tinte zu verlangsamen. Die Rückseite wurde mit japanischem Seidenpapier verstärkt, die abgelösten Fragmente wurden wieder angebracht, und schließlich wurden die durch die Korrosion der Eisengallustinte entstandenen Löcher mit Einlagen aus gefärbtem japanischem Papier aufgefüllt und anschließend durch malerische Retuschen farblich harmonisiert.
III: Das Passepartout als Methode: Giovanni Benedetto Castiglione, Männliche Gewandfigur
Diese Studie einer Gewandfigur (Inv. D10036) befand sich unter den anonymen Zeichnungen in der Kunstsammlung der Bibliotheca Hertziana. Während der Ausstellung und dem damit verbundenen Forschungsprojekt wurde sie Gegenstand einer umfassenden Untersuchung und Kontextualisierung, die einem Vorschlag von Jonathan Bober folgen, das Blatt Giovanni Benedetto Castiglione (1609–1664) zuzuschreiben. Der lockere und selbstbewusste Strich der roten Kreide sowie die Skizze in der rechten oberen Ecke könnten auf die stilistische Reife des Künstlers verweisen und eine Datierung in die Mitte des 17. Jahrhunderts stützen.
Verschiedene materielle Details auf dem Passepartout der Zeichnung erlauben es, seine Geschichte zumindest zum Teil zu rekonstruieren. Aus diesem Grund wurde ausnahmsweise beschlossen, das Passepartout in seiner Gesamtheit sichtbar zu lassen, was seine Bedeutung als historisches Untersuchungsfeld bekräftigt: Es war Fläche für den Austausch von Zuschreibungsmeinungen und gab Platz für Anmerkungen, Sammlerzeichen und Inventarnummern. Das Passepartout wird so zu einer wesentlichen Quelle für die Untersuchung des Umgangs mit Zeichnungen auf Papier im Laufe der Zeit.
Die Zeichnung ist in einen Rahmen im britischen Stil des 18. Jahrhunderts eingefasst. In der rechten unteren Ecke ist der Versuch zu erkennen, eine frühere Sammlungsmarke auszulöschen, über der sich der Stempel (Lugt 2604) von William Bates (1824–1884) befindet. Der Verkauf der Bates-Sammlung geht auf das Jahr 1887 zurück, kurz bevor Henriette Hertz ihre Sammlung begann. Ein weiterer Besitzwechsel wird, wiederum in der rechten unteren Ecke und innerhalb der Montierung, durch gepunktete Initialen bezeugt. Am unteren Rand befindet sich mit rotem Stift eine Zuschreibung an Giulio Carpioni (ca. 1613–1678), die etwas später mit Bleistift in der rechten Ecke wiederholt wird. Die aktuelle Inventarnummer, die 1996 von Oliver Lenz unter der Leitung des damaligen Kurators der Sammlung, Julian Kliemann, angebracht wurde, wird von einer früheren handschriftlichen Nummerierung („Nr. 41“) begleitet, die Christof Thoenes, einem langjährigen Mitglied des Instituts, zugeschrieben wird, der vermutlich auch die erste maschinenschriftliche Inventarisierung der grafischen Sammlung im April 1969 durchführte.
Katalog der ausgestellten Zeichnungen
Ausgewählte Literatur
Alberti, Francesca and Diane Bodart, ed., Gribouillage: de Léonard de Vinci à Cy Twombly (Rome - Paris: Villa Médicis, Académie de France à Rome ; Beaux-Arts de Paris éditions, 2022).
Baldinucci, Filippo. Vocabolario dell’arte del disegno. Firenze, 1681.
Blunt, Anthony. The Drawings of G. B. Castiglione and Stefano della Bella in the Collection of Her Majesty the Queen at Windsor Castle. (London: Phaidon, 1954).
De Tolnay, Charles. History and Technique of Old Master Drawings, a Handbook. (New York: Hacker Art Books, 1972).
Fagan, Louis. Collectors’ Marks. London: Field & Tuer, 1883.
Faietti, Marzia, Lorenza Melli and Alessandro Nova, eds., Le tecniche del disegno rinascimentale: dai materiali allo stile, atti del convegno internazionale, Firenze, Kunsthistorisches Institut, 22-23 settembre 2008, Mitteilungen des Kunsthistorisches Institut in Florenz, 52 (2008).
Fowler, Caroline. The Art of Paper: from the Holy Land to the Americas (New Haven: Yale University Press, 2019).
Fowler, Caroline and Alexander Nagel, eds., The Expanded Field of Conservation (Williamstown, MAs: Clark Art Institute, 2022)
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Gombrich, Ernst. “Caccia allo scarabocchio”, in Giuseppe Zevola, Piaceri di noia: quattro secoli di scarabocchi nell’Archivio storico del Banco di Napoli (Milano: Leonardo, 1991), pp. 7–18, transl. as “Pleasures of Boredom: Four Centuries of Doodles” in id., The Uses of Images: Studies in the Social Function of Art and Visual Communication (London: Phaidon Press, 1999), pp. 212–225.
Holben Ellis, Margaret, ed., Historical Perspectives in the Conservation of Works of Art on Paper (Los Angeles: Getty Conservation Institute, 2015).
Monbeig-Goguel, Catherine. “Taste and Trade: The Retouched Drawings in the Everard Jabach Collection at the Louvre.” Burlington Magazine 130, 1028 (1988), pp. 821–835.
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Petrioli Tofani, Annamaria, Simonetta Prosperi Valenti Rodinò and Gianni Carlo Sciolla, eds., Il Disegno. Forme, tecniche, significati. (Turin: Istituto Bancario San Paolo di Torino, 1991).
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Tordella, Piera Gabriella. “Il disegno tra conservazione e «renovatione» nelle fonti e nella pratica artistica tra Quattro e Settecento.” In Conservazione dei materiali librari, archivistici e grafici, ed. by Marina Regni and Piera Giovanna Tordella, 2 vols., (Torino: Allemandi, 1996), vol. II, pp. 181–200.
Wyatt Thibaudeau, Alphonse. Dictionnaire des marques et monogrammes d’amateurs, manuscript. Berlin: Kupferstichkabinett, WGa 0 19.
Online-Ressourcen
Briquet, Charles-Moïse. Les filigranes: Dictionnaire historique des marques du papier dès leur apparition vers 1282 jusqu’en 1600, Online Database
Lugt, Frits. Les Marques de collections de dessins & d’estampes, Online Database
Impressum
Die Ausstellung REWORK | RETOUCH | CARE: Case Studies from the Hertziana Collection wurde von Francesca Borgo und Camilla Colzani kuratiert.
Die Abteilung für Papierkonservierung des Istituto Centrale per la Grafica führte im Rahmen des Projekts eine gezielte Restaurierungs- und Diagnosekampagne durch: Gabriella Pace (Abteilungsleiterin), Karmen Corak, Martina Moroni, Miriam Pitocco (ICR–MIC).
Der Fotograf der Fotothek der Bibliotheca Hertziana, Enrico Fontolan, führte eine umfassende Fotokampagne sowohl der ausgestellten und untersuchten Zeichnungen als auch der Ausstellung durch.
Besonderer Dank
Wir danken allen, die einen Beitrag geleistet haben, insbesondere:
Jonathan Bober, Hugo Chapman, David Ekserdjian, Mattia Giancarli, Francesco Grisolia, Victor Hundsbuckler, Oliver Lenz, Pietro Liuzzo, Giorgio Marini, Golo Maurer, Heather McDonald, Lorenza Melli, Mauro Mussolin, Luigi Oliva, Alice Ottazzi, Leonardo Pili, Domenico Pino, Simonetta Prosperi Valenti, Johannes Röll, Cristiana Romalli, Nicola Suthor, Patrizia Tosini und Vitale Zanchettin. Ein spezieller Dank geht an Susanne Kubersky-Piredda, Kuratorin der Kunstsammlung der Bibliotheca Hertziana.
Grafikdesign
Verso
Ausstellungsinstallation
mae – media arte eventi
Online-Ausstellung
Tatjana Bartsch
Übersetzung und Redaktion
Greta Lamanna und Viktoria Hörtenhuber
Institutionelle Unterstützung
19. September 2025